Die EKAH informiert die Öffentlichkeit über ethische Fragen und Themen und fördert den Dialog über Nutzen und Risiken der Bio- und Gentechnologie.

Vorsorge im Umweltbereich. Ethische Anforderungen an die Regulierung neuer (Bio-)Technologien
7. Mai 2018 - Die Entwicklung des so genannten Genome Editing - d.h. neuer Verfahren, die punktuelle Eingriffe ins Erbgut ermöglichen - schreitet rasch voran. Für Anwendungen im Bereich der Umwelt berufen sich die zuständigen Behörden auf das umweltrechtliche Vorsorgeprinzip. Sie halten deshalb die strengen rechtlichen Anforderungen, wie sie für die Gentechnik gelten, auch bei diesen neuen biotechnologischen Verfahren derzeit für gerechtfertigt. Andere kritisieren, das Vorsorgeprinzip schränke Forschung und Entwicklung unzulässig ein. Die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumabereich (EKAH) kommt in ihrem Bericht zum Schluss, dass der Vorsorgegedanke ethisch begründet ist udn deshalb rechtlich konsequent gestärkt und umgesetzt werden muss.

Neue Pflanzenzüchtungsverfahren – ethische Überlegungen (März 2016)
14. März 2016: In den letzten Jahren wurden verschiedene neue Züchtungsverfahren entwickelt, mit deren Hilfe verändernd in das Genom von Pflanzen eingegriffen werden kann. So lassen sich zum Beispiel Resistenzen gegen Krankheiten und gegen Insektenbefall oder Unkrautvernichtungsmittel erzeugen. Während sich manche Verfahren noch im Stadium der Grundlagenforschung befinden, werden mit einigen Methoden bereits Pflanzen entwickelt, deren Kommerzialisierung bevorsteht.

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Letztes Update: 20.11.2018

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