Nanobiotechnologie - Eine ethische Auslegeordnung

Beiträge zur Ethik und Biotechnologie, Band 1 (2006)

Ziel der Nanobiotechnologie ist zum einen die Anwendung von nanotechnologischen Entwicklungen in den Lebenswissenschaften ("Nano2Bio"); zum anderen die Nutzung biologischer Materialien und Baupläne zur Herstellung technischer Nanosysteme ("Bio2Nano").

Nach einigen einleitenden Bemerkungen zur Nanotechnologie im Allgemeinen geht es im ersten Teil darum, das enorme Potenzial der Nanobiotechnologie anhand von (möglichen) Anwendungen in der Biomimetik, Medizin, Landwirtschaft und Ernährung ("Nano-Food") deutlich zu machen.

Der zweite Teil ist einer Darstellung der in der Literatur diskutierten ethischen Aspekte der Nanobiotechnologie gewidmet. Hierbei handelt es sich um die Aspekte Risiken für Mensch und Umwelt, Gerechtigkeit ("Nano-Divide"), militärische Anwendungen, Datenschutz, Nanomedizin und Enhancement. Die für jeden Aspekt spezifischen ethischen Probleme werden auf eine Weise erläutert, die, ohne Antworten zu liefern, helfen soll, die Diskussion über den ethisch angemessenen Umgang mit der Nanobiotechnologie besser zu strukturieren.

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Letztes Update: 23.11.2018

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Autor

Dr. Andreas Bachmann, Philosoph und Ethiker, ist Geschäftsführer von Ethik im Diskurs (Zürich). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Allgemeine Ethik, Risikoethik, Pflegeethik und Demenzethik sowie Philosophie des guten Lebens. Das Kurzgutachten von August 2007 beschäftigt sich mit der Frage, wie synthetische Nanopartikel unter dem Gesichtspunkt des Vorsorgeprinzips zu beurteilen sind.