Ethik des Risikos - Begriffe, Situationen, Entscheidungstheorien und Aspekte

Beiträge zur Ethik und Biotechnologie, Band 4 (2008)

Die Risikoethik befasst sich mit der ethischen Bewertung von Handlungsentscheidungen in Situationen des Risikos, d.h. Handlungsentscheidungen, deren Umsetzung mit Unsicherheit verbunden ist.

Welchen Risiken darf eine Person sich selbst und andere aussetzen? Um einer Antwort auf diese Frage näher zu kommen, werden im ersten Teil die wesentlichen risikoethischen Begriffe definiert sowie verschiedene Risikosituationen voneinander abgegrenzt.

Im zweiten Teil werden drei unterschiedliche Entscheidungstheorien der Risikoethik (Bayesianische Entscheidungstheorie, Maximin-Prinzip, Precautionary Principle) vorgestellt und deren jeweilige Implikationen diskutiert. Die risikoethischen Entscheidungstheorien umfassen Positionen, die von einem durch Rationalität geprägten Ansatz bis hin zu einem Ansatz reichen, welcher die Vermeidung des worst case anstrebt.

Im dritten Teil werden schliesslich Aspekte, die für die risikoethische Debatte von hoher Bedetuung sind, thematisiert und ansatzweise ausgeführt, bespielsweise die Funktion der Zustimmung und der Kompensation, Individualrechte sowie die Eigentumsrechte an Risiken und deren Verteilung.

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Letztes Update: 23.11.2018

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Autor

Benjamin Rath lic. phil. studierte Philosophie, Ökonomie und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an den Universitäten in Hagen, Helsinki und Zürich. Derzeit verfasst er eine Dissertation zum Thema Risikoethik.