Primaten - Ihr moralischer Status

Beiträge zur Ethik und Biotechnologie, Band 8 (2011)

Die Primaten als Tierordnung wurden in den letzten Jahren in ihrem rechtlichen und moralischen Status teils erheblich aufgewertet. Worauf gründet sich diese Neubewertung? Was leisten die ethischen Argumentationen, die ihr zugrunde liegen? Ist es der Affen Nähe und Ähnlichkeit zum Menschen, die sie so besonders im Tierreich machen? Oder sind sie ethisch gar nicht mehr als „Tiere“ zu behandeln, sondern als „Personen“? Diese Studie argumentiert auf dem Grund jener einzigartigen Fähigkeiten und Eigenschaften, die Primaten zu ganz besonderen Subjekten ihres Lebens macht. Von hier aus rechtfertigt sich ihr moralischer Status, ihre Würde, die sich vor neuen technischen Eingriffen zu bewähren hat.

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Letztes Update: 14.12.2018

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Autoren

Prof. Dr. Peter Kunzmann, apl. Professor für Philosophie und Akad. Rat am Bereich Ethik in den Wissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sein Schwerpunkt in der Angewandten Ethik liegt auf der Tier- und Naturethik, u.a. in der Forschergruppe „Würde in der Gentechnologie“. Er ist Mitglied der Kommission „Wissenschaft und Werte“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und der Arbeitsgruppe „Würde des Tieres“ am Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) der Schweiz. 

Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler hat den Lehrstuhl für Angewandte Ethik an der Universität Jena inne und ist Leiter des Ethikzentrums der Universität. Er ist Mitglied der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellforschung der Bundesregierung, der Bioethik-Kommission der Bayerischen Staatsregierung und Vizepräsident der Deutschen Akademie für Transplantationsmedizin.