Fische. Kognition, Bewusstsein und Schmerz – Eine philosophische Perspektive.

Beiträge zur Ethik und Biotechnologie, Band 10 (2012)

Das Bild vom Fisch hat sich durch die Forschung der letzten 20 Jahre erheblich verändert. Der Fisch gilt nicht mehr als Reflexmaschine, sondern als kognitives Wesen. Fische zeigen flexibles Verhalten, verfügen über ein gutes Gedächtnis, sind lernfähig und kooperieren. Neben kognitiven Fähigkeiten ist auch das Bewusstsein bei Fischen in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, und zwar durch die Entdeckung, dass Fische über die Voraussetzungen verfügen, um Schmerzen zu empfinden. Dies hat zu einer Debatte darüber geführt, ob Fische wirklich Schmerzen empfinden. Das wirft nicht nur biologische, sondern auch philosophische Fragen auf: Was ist Schmerz? Was ist Bewusstsein? Wie können wir erkennen, ob ein Wesen bewusstes Empfinden hat?

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Letztes Update: 21.11.2018

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Autor

Markus Wild ist SNF-Professor für Philosophie an der Universität Freiburg i. Ue. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören die Philosophie des Geistes und die Tierphilosophie.