Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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La vie artificielle - Le statut moral des êtres vivants artificiels [Künstliches Leben - der moralische Status künstlicher Lebewesen]

Beiträge zur Ethik und Biotechnologie, Band 6 (2009) - in französischer Sprache

Welchen moralischen Status haben künstliche Lebewesen? Die Frage nach dem moralischen Status jedes einzelnen lebenden Organismus ist von zentraler Bedeutung, denn dieser dient uns als Anhaltspunkt dafür, wie wir mit dem jeweiligen Organismus umzugehen haben und welche moralischen Grenzen uns in Bezug auf seine Nutzung auferlegt sind.

Bis heute waren der Menschheit ausschliesslich natürliche Lebewesen bekannt. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird es indessen in naher Zukunft möglich sein, künstliche Lebewesen herzustellen. Zumindest ist dies ein erklärtes Ziel der synthetischen Biologie. Damit stellt sich die Frage, ob sich die Künstlichkeit dieser Lebewesen auf deren moralischen Status auswirkt.

Zur Beantwortung dieser Frage präzisiert der vorliegende Band zunächst, was es bedeutet, einem Wesen einen moralischen Status zuzuweisen. Ausgehend von einer Auffassung von Leben, die im Einklang mit den Biologiewissenschaften steht, werden anschliessend die verschiedenen Bedeutungen des Gegensatzes zwischen "natürlich" und "künstlich" erläutert. Die Untersuchung gelangt zum Schluss, dass der moralische Status unabhängig ist von der Frage, ob es sich um einen natürlichen oder um einen künstlichen lebenden Organismus handelt.

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Zuletzt aktualisiert am: 30.01.2012




La vie artificielle. Le statut moral des êtres vivants artificiels

L'auteur

Bernard Baertschi, Maître d'enseignement et de recherche am Centre interfacultaire de bioéthique et sciences humaines en médecine der Universität Genf, arbeitet auf den Gebieten der normativen und der praktischen Ethik. Er ist namentlich der Autor von Enquête philosophique sur la dignité. Anthropologie et éthique des biotechnologies (Genève, Labor & Fides, 2005) sowie von La Neuroéthique. Ce que les neurosciences font à nos conceptions morales (Paris, La Découverte, 2009).



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